Wir waren 2003 in Australien......

                 Bild:MapAustralia.png

27.04.

..... wir sind schon unterwegs.... nach einer Zugfahrt von Göttingen nach Frankfurt und einem langen Flug, den wir gut verschlafen haben, sitzen wir hier in Cairns vor dem Hotelrestaurant und trinken "Forsters" bzw Wasser.....

Ein kleiner TIP: Die unterstrichenen  Worte sind verlinkt, haben somit Hintergrundinfos.

Aber alles vom Anfang...

Der ICE war typisch DB. Gut und doch schon müde in Frankfurt / Main auf dem Airportcity angekommen sind wir gleich zum CheckIn gegangen. Die ersten Glücksgefühle hatten wir, als der zerstreute Mensch auf der anderen Seite des Schalters feststellte das wir ein Upgrade auf unserem Flug bekommen hatten. Von Eco auf Business.

                                              Cool ;-)

Als wir dann noch die Karten für die Lounch in die Hand gedrückt bekommen hatte, versprach es ein toller Urlaub zu werden.

Ein kleiner Snack, was zum trinken, eine Zigarettenpause und durch den Zoll in den Flieger... "links nach oben bitte..." sagte die Stuardess...

Ein (noch) freier Blick in der Boing 737-400 auf die Tür zu den Piloten und was noch wichtiger war nach draussen. Nach dem üblichen Check der direkten Umgebung (Monitore, Tisch, Presse) waren wir schon über den Wolken. Ein Glas Sekt , Abendbrot und die ersten fünf Minuten von "Harry Potter 2" sind unsere letzten Erinnerungen.

Auferstanden von den schlafenden, haben wir bis zum Frühstück noch Video gesehen. Alles ohne Zeitgefühl, wo wir sind, wie spät es ist und was für ein Tag es ist.

Zwischenlandung auf dem Singapore Changi International Airport nach ca 12 Stunden. Raus aus dem Flieger ins Flughafengebäude. Dann raus in den Palmengarten "Raucherecke" Als die automatische Schiebetür aufging, standen wir wie vor einer Wand. Eine Wand aus Luft. Dicker Luft, schwül und heiß. Fast unerträglich. Also erst mal eine Bank zum setzen gesucht und eine rauchen. Jaaaaa, sind ja die letzten. Unser Ziel im Urlaub lautet: SCHLUß mit den Glimmstengeln, Ende rauchen.

Ab Australien wirklich !?!

Ein Bier habe ich mir gegönnt. Für 8 $.  Aber ich dachte mir, das die paar Gäste mit ihren Mundschutztüchern ruhig sehen können das ich durst habe ;-)

Es ging nämlich zu dieser Zeit  SARS um. Es waren nicht viele mit Munschutz, meistens ohne.

Nun gut, wieder einchecken und rein in den Flieger und in 6 Stunden sind wir im Land der Kängeruhs, in der Provinz Queensland an der Ostküste Australiens. Nach dem essen haben wir noch mal geschlafen. 

28.04.

Cairns

The Lakes Cairns Resort & Spa ist dann unser Hotel in dem wir die ersten Tage verbringen werden.

Nach mehrmaligen überlegen haben wir uns so gegen halb sieben aus dem Bett gerollt. Bei strahlend blauen Himmel war das Frühstück ein richtiger genuß. Unsere Art des Frühstücks ist bei genauerem hinsehen günstiger und abwechlungsreicher ....

Also per pedes richtung City....

BOOOOOOOOOO wat kalt....in den klimatisierten Kaufhäusern    ;-)

Telefonisch versorgt man sich am besten mit einer "Prepaidcard", ist eben günstiger als deutsche Netzanbieter. Den Trip nach Green Island war auch schon gebucht.

 

 29.04.

Guten Morgen...

Gestern habe ich was vergessen. Ja, langsam wird es Zeit das wir einen fahrbaren Untersatz bekommen. Die Beine hatten sich auf Urlaub eingestellt, und nicht auf einen Marathon... bald ist es so weit. Und dann kommt noch dazu das man die Nächte auch mal wieder durchschlafen kann. Der Jetlag kann einen ganz schön zu schaffen machen. Tagsüber geht es, aber am 20 Uhr werden wir wieder müde. Vielleicht liegt es auch an den vielen Eindrücken, irgendwann ist es überreitzt.

Ja, es alles einfach toll hier. Abends denkt man das es das war, mit der Sonne. Dunkle, wirklich dunkle Wolken ziehen auf. Und am nächsten Morgen nix mehr. Strahlend blauer Himmel.... um die 30° C

Eine neue Taucherbrille und Schnorchel habe ich auch. Um 7:45 treffen wir uns am Pier. Gestern haben wir Nachmittags einen lauen Tag hinter uns gebracht. Pool, lesen und gegen Abend haben wir den Strand noch mal besucht. Na ja, wenn man diesen als Strand bezeichnen kann. Nordsee ähnlich, oder wie die aus dem Ruhrpott sagen: ".... Matsch habe ich auch auf der Baustelle..." Dann fanden wir eine Sandbank, auf der wir zum Wasser wollten (in dieser Bucht gibt es Ebbe und Flut) Aber dann machte das Watt uns einen Strich durch die Rechnung. Moni´s Knie´e sind fast nicht mehr zu sehen. Grins. Also hieß mein Auftrag: Moni befreien !

Dann in einem Wasserloch grob säubern und zu Hause duschen.... soll ja gesund sein...

Dann zum Essen. "Baramundi" (eine Barsch-Art) und Salat. Anschließend die übliche Verdauungsrunde und rauf aufs Zimmer.  Gute Nacht...

30.04.        

Wie immer früh auf. Der Jetlag ist doch ein harter Brocken. genau wie die Bootsfahrt mit der Passion of Paradies ins Great Barrier Reef. Leider habe ich den Seegang nicht so gut vertragen wie ich es erhofft hatte. Erst fliegen dann zur See fahren ist wohl zu viel für meinen Magen.... Seekrank !!! So ein Mist. Dabei wollten wir so schön durchs Riff schnorchenln. Aber ich habe geko.... wie ein Reiher. 19 Uhr war ich tot im Bett. Endlich ruhe für meinen Magen....... Gute Nacht !

01.05.

Wieder früh auf. Diesmal sind wir um sechs wach geworden. Moni kämpf mit Ihrem leichten Sonnenbrannt, ich damit, wieder was festes in den Magen zu bekommen. Frisch geduscht geht es los: Camper abholen.... Klaus, den Hotelchef, nach dem Weg gefragt... und marsch ! ! !

Als wir am gedachten Ziel angekommen waren, stellten wir fest das sich die Straße, in der sich unser Autovermieter "KEA" befindet, in drei Teile aufteilte. Wir waren natürlich auf der falschen Seite...

Also.... neeeeeeee nix laufen........ TAXI heißt das Zauberwort ! ! ! ...und ab zur Autovermietung...

Den Camper übernommen, Formalitäten erledigen und das "Upgrate" aus der Halle fahren. Mein erster Tag mit einem Auto, das das Lenkrad auf der falschen Seite hat. Ungewohnt...... aber es funktioniert. 21800km stehen auf der Uhr. Diese Zahl wird zum Schluß noch interessant.  Zurück am Hotel, pünktlich ausgecheckt, kleine Einkäufe erledigen und Richtung Norden starten. Ja, wir wollen nach Sydney, aber erst mal neues erkunden.

Die Beschilderung lässt einiges zu wünschen übrig, aber man kann sich dran gewöhnen. Auch das Gebirge, und das man sich mehr zur Straßenmitte halten sollte, zur Beruhigung des Beifahrers, ist zu erst gewöhnungsbedürftig    ;-)

 

02.05.

Nun wieder im richtigen Rythmus , abends schreiben usw. ...

Wir sitzen hier in Townsville auf dem Caravanpark "Rowes Bay" Nach einer schönen Tour auf dem Highway No 1 und einigen Abstechern links und rechts der Straße. An einem schönen Aussichtspunkt trafen Wir Leute aus Düsseldorf. Es war ein älteres Paar, die schon seit Jahren das Aussi - Land besuchen. Ein kurzer plausch über Camper und die Gegend und schon ging es weiter. Die Palmen wurden weniger, die Bananenfarmen werden zu Zuckerrohrfarmen und die Termitenhügel werden von dicken klobigen, zu kleineren spitzen Kegeln. Das erste Kängeruh haben wir auch schon gesehen. Tot am Straßenrand.......

Zwischen den einzelnen Plantagen Bäumen stehen immer noch Palmen oder ähnliches Gewächs. Dann sind wir (denke ich) zum längsten Förderband der Welt gefahren. Lucinda hat eine Zuckerfabrik. Das Rohmaterial wird meist per Schiff vom Feld zur Fabrik transportiert. Da es in Lucinda auch Ebbe und Flut gibt, haben sich die Aussis gedacht das ein langer, extrem langer Steg von der Fabrik bis weit ins Meer den Transport von und zum Schiff vereinfacht....

Weiter Richtung Süden. Ich war der Meinung das Australien nicht ganz so hoch und gebirgig ist. Scheiße was... Tolle Gebirgsstraßen, super Landschaft und Wasserfälle ohne Ende. Wir fahren so gemütlich den HWay No.1 runter und dann (so bei 100 km/h) überlege ich mir doch mal Platz für einen "kleinen" ROAD TRAIN zu machen. Aber ich habe festgestellt das bei denen auch bei 110 km/h schluß ist. Ein kleiner ROAD TRAIN weil er "nur" zwei Auflieger hatte, nicht drei bis vier. Dieses gibt es dann auch nur im Landesinneren.

In Townsville angekommen suchten wir nach einem Campingplatz. Die ausgewiesenen 3km zur City zogen sich dann ca eine Stunde hin, aber wir waren dann da. Ist ja eine ganz nette Stadt. Ja, was soll ich sagen, normal eben. Wir haben festgestellt das wir ein wenig zu wenig fotografieren. Das soll sich ändern.

 Auch das es kein Bier an Board gibt, das darf hier nur von jemanden der eine Lizenz hat verkauft werden . BOTTLESHOP heißt das Zauberwort. Ohne Rauch ist das schon sehr gewöhnungbedürftig. Aber ohne ein anständiges Bier? Auf alles kann man nun mal nicht verzichten.

Ok, jetzt essen, Karten spielen, lesen und dann irgendwann ins Bett. In drei Tagen wollen wir bei Manfred und Kay sein. Er hat sich heute gemeldet als wir aus der Stadt zurück waren.

03.05.

Nach dem Frühstück rollen wir langsam an. Weiter Richtung Süden. Ein Abstecher nach Bowen. Dort aßen wir auch zu Mittag. Beim essen überlegten wir was schlimmer ist. Vom Wind traktiert zu werden oder den Blick der gierigen Möwen zu wiederstehen.Wir setzten uns ins Auto, da waren wir vor Beiden sicher. Die weitere Fahrt zog sich abwechlungsreich durch Zuckerrohrfeldern, Avokado- und anderen Fruchtplantagen. Ab und zu ein "schlafendes" Kängeruh oder anderes Getier am Straßenrand.

1. Tankstop bei 22367km, also haben wir schon 567km abgerissen.

Dann ging es an nach Airlie Beach. Dieser Ort besteht aus einer Hauptstraße an der sich links und rechts Kneipen, Geschäfte, Drogerienund "Giftshops" aneinander reihen. An den Hängen stehen Appartmenthäuser. Bei Flut sieht der Hafen mit den Segelbooten bestimmt ganz romantisch aus. Während unserem Stadtbummel kamen zeitweise ein paar tropfen runter. Nach dem Essen sind wir wieder zum Campingplatz gegangen. Gegen 22 Uhr war dann Nachtruhe angesagt.

Der Kilometerzähler zeigt 22634 an.

Es regnet nicht schlecht hier. Mal abwarten wie sich das Wetter morgen früh zeigt.

04.05. Airlie Beach

Blauer Himmel, Sonnenschein und etwas Wind. So zeigt sich der nächste Tag morgens um sieben Uhr morgens. Nach dem Frühstück hatte Petrus wohl keine richtige Motivation mehr. Ein Mix-Wetter. Eigentlich wollten wir uns bräunen. Nach einem Einkaufsbummel haben wir Karten geschrieben und gleich eingesteckt.

Shutehaven ist nicht der Brüller. Schön gelegen aber so nichts besonderes. Vielleicht drückt auch das Wetter die optische Einschätzung. Den Ausflug nach

White Sunday Islands haben wir wegen der fehlenden Sonne und dem Seegang besser ausfallen lassen.

05.05.

Letzte Nacht war es fast so weit. Wir dachten die Welt geht unter. Regen, Sturm und was für ein wildes getue vom Wetter. Sonst hätten wir schon ganz gut durch geschlafen. Aber das Wetter drückte auch die Stimmung. Oder waren es schon die Entzugserscheinungen ? Heute ist der 4. Tag ohne Rauch.....

Alles fertig gemacht und rauf auf die Piste. Den HWY Richtung Mackay. In dem Ort irgenwo Richtung Clermont. Auf dieser Straße (HWY 70) bekommt man richtig zu spüren was FERNE ist. In Copaballa haben wir einen Zug mit Erz gesehen. Irgenwas um die 100 Wagons, gefüllt mit Erz. Alles an einem Stück. Wahnsinn.

Dann weiter auf dem Weg. Die ersten lebenden Emu und irgendwann auf der unendlich langen, geraden und hügeligen Straße der erste Roadtrain. Wir hatten ja schon einige kleinere gesehen. Das war der erste richtige mit 3 Sattelaufliegern. Nicht schlecht Herr Specht. Es ging weiter. Ca 75 km den "Peak Downs HWY" bis Clermont. Eine scheinbar unendlich weite Strecke. Ohne Kurven, Ampeln oder anderer Abwechslung. 75km nur gerade aus. In Clermont an einem Truckstop vorbei. Shell... was sonst. Den HWY 55 Richtung Rollestone und irgendwo rechts zum Lake Marobou. Der neben anderen Landestypischen Vogelarten seinem Namen alle Ehre macht. Bis morgen ist Ruhe vom fahren.  Dann geht es für einen größeren Stop nach Rockhampton. Aber das sind noch ca 300km ab hier. Heute haben wir 589km hinter uns gelassen. Der km Zähler steht auf 23223 !

06.05.

Keppel Sands, bei Rockhampton

Nun sitzen wir hier nach dem Abendessen in unserem fahrbaren Dixi-Klo. Na ja, so schlimm ist es auch wieder nicht. Aber die Chemotoilette macht während der Fahrt durch Gerüche auf sich aufmerksam. Zum Glück nur beim fahren hat man den chemischen Geruch in der Nase.

Die letzte Nacht war ARSCH - KALT ! ! !

Im gegensatz zu den vorigen Nächten. Wir kommen eben immer mehr Richtung Süden. Was bei uns in Deutschland das gleiche ist wie Richtung Norden. Ist so, wenn man sich unterhalb des Äquators aufhält.

Auf dem Campingplatz ist wohl um 5 Uhr morgens "WECKEN" angesagt. Weil die "alt eingesessenen" ihr Diesel 4x4 Quads anwarfen und zum See fuhren. Kaum waren sie weg, wir dachten es kehrt Ruhe ein, standen dann auch die Vögel auf. WIR DANN AUCH ......... grrrrrrrrr    

Der Platz war im großen und ganzen nicht schlecht. Wir haben Ihn dann aber doch fluchtartig verlassen.

In Blackwater wollten Wir frühstücken. Wohlbemerkt: Wollten ! Das haben Wir dann auf einen Truckstop in Dingo getan.Da kam ein "Catteltruck" Viehtransporter. Auf der Fahrerseite Chick, auf der anderen im Wahrstensinne beschissen. Weil die Vicher dort mit Ihrem Arsch stehen. Weiter nach Rockhampton. Während eines Stadtbummels haben wir diverse Einkäufe getätigt. Und dann haben Wir Ihn gefunden. Den Laden den ich gesucht habe, wie die Nadel im Heuhaufen. Einen Modellbau, Eisenbahn und Hobbyladen. Und da gibt es sie. 1:87 Modelle. Unter anderem einen Vieh-Transporter, Doppelstock mit vielen Details. Für nur 270,00 AUS$ Das war selbst mir zu heftig. Ich habe mich dann für einen kleineren Roadtrain für 80,00 AUS$ entschieden. Ein Schmuckstück. Einen noch für Detlef, meinen engsten Arbeitskollegen. Nachdem wir dann alles eigekauft hatten, u.a. lange Hosen. Dann ging es nach Keppel Sands. Über Yeppon und Emu Park. Wo es beim Emu mehr zu geben scheint.

Morgen wollen wir den HWY 1 nach Hervay Bay folgen. Dort sind zwei Übernachtungen eingeplant. 1810 km haben wir schon hinter uns gebracht.

07.05.

Hervey Bay

Da sind wir nun angekommen. Eine ruhige Fahrt ohne besondere Vorkomnisse liegt hinter uns. Wir haben zwar nicht auf anhieb einen Campingplatz direkt am Meer gefunden. Beim einparken habe ich dann erst mal den Wasserhahn umgefahren. Ich kann ja nicht alles sehen, erst recht nicht ein 15er Rohr mit Hahn dran. Ich denke das ich nicht der erste war, die allgemeine Aufregung hielt sich in grenzen. Die Sache war in einer viertel Stunde gerichtet und vergessen. Wir sind dann erst mal vom Platz runter (per pedes) und die Strandpromenade hoch.Links mit Geschäften mit Sachen die man braucht, kaufen muß und oder soll. Soveniers usw. Natürlich auch ein Bottelshop. Grins. Dort ein Sixpack eingefangen und auf dem Rückweg eine 128 MB Karte für die Fotos gekauft. Die Tour nach Fraser Island steht auch. Um kurz vor acht sollen wir abgeholt werden. Die Tour haben wir per Telefon gebucht. Weil wir auf 10% p.P. scharf sind. Während wir einkaufen waren hatte eine große tiefschwarze Wolke das getan wofür sie bestimmt war. Wir hatten es befürchtet. Hoffentlich ist morgen damit Schluß. Mist, it´s winter... Am 10. wollen wir bei M & C sein. Am 18. ist Schluß mit Camper. Nach zwei Hotels geht es dann schon wieder nach Deutschland. Aber bis dahin sind es ja noch ein paar Tage.

08.05.

Fraser Island

Der Regen ist vorbei. Alles ist noch kalt, aber die Sonne hat ein einsehen. Sie gibt vollgas. Wir sind dann also nach dem Frühstück, welches wir um halb sieben begannen, an der Straße gestanden und haben auf den Bus gewartet. Wir waren so früh auf, weil eine Horde "Gänse" mit einem Einbaum raus gefahren sind. Vor der Abfahrt haben diese wohl gedacht das die anderen auf dem Campingplatz nun auch nicht mehr schlafen brauchen.

Unser Bus kam dann auch. Nach einer kleinen Rundreise, noch andere Teilnehmer dieser Tour einsammeln, sind wir dann im Hafen gelandet. Nachdem wir am Office bezahlt hatten bewegten wir uns per pedes zum Anleger. Wir sind dann nach unseren 4WD Bussen auf die Fähre gegangen. 25 Minuten später saßen wir dann in Diesen. Peter, unser Fahrer und Tourleiter, erklärte uns während der Fahrt sehr viel über die Tiere, Vegitation und so vielen Dingen über Fraser Island. Einiges habe ich nicht mitbekommen. Zum einen war der Bus nicht gerade leise, und zum anderen ist mein englischer Wortschatz zu klein für so umfangreiche Geschichten. Also mit dem MAN die Sandpiste runter zum ersten Stop. Dort zu Fuß über einen Asphaltweg auf einem Holzsteg den Rundgang entlang. Glasklares Wasser in dem man die Aale und diverse andere Fische sehen kann. Im Tiefflug über den Strand, einem Felsen mit einen Haken über eine Düne umfahren. Wenn man selber fahren kann macht das bestimmt noch mehr Gaudi als es so schon gemacht hat. Auf dem Weg fuhren wir an einem Hotel vorbei. JA ! Ein Hotel. Meiner Meinung nach gehört so was hier nicht hin. Genauso wenig wie der kleine Flugplatz am Anleger. Am Strand weiter ( zu Fuß) zum Restaurant. Der Weg fürhrt über das Schiffswrack zum Vielfarben Felsen.

       

Wir sind in dem Bereich angekommen, wo die Tour begann. Hier befindet sich ein Süßwassersee. Am Beach gab es einen Rundweg. Der hatte aber am Scheitelpunkt eine Treppe ins Wasser. Die Socken hatten wir schon am Wrack ausgezogen. Also rein....... Arsch Kalt ! ! ! Aber nach einer weile hat man sich auch dran gewöhnt.

      

Zwischen einzelnen Fischen zurück zu Strand. Mit dem Bus ging es weiter. An einem Fischreiher vorbei. Aber ich habe hier noch kein Kängeruh, Dingo, Opossum oder Koala gesehen. Morgen im Zoo, da wird es bestimmt was. Auf dem Weg zum See noch etwas Inselkunde. An diesem angekommen wurden wir geblendet. Ein Strand so weiß wie ich es bisher noch nie gesehen habe.

      

Das Wasser schimmerte in einem Mix aus braun, grün und blau. Ganz herrlich. Also gab es erst mal Kaffee und Muffins. Das Wasser war zu kalt zum Baden. Kurz nachdem es wieder Richtung Fähre ging mußte Peter zeigen das er nicht nur gerade aus fahren kann. Auch rückwärts. Warum eine Person noch mal zurück mußte weiß ich nicht, aber als das erledigt war fuhren wir auf die Fähre. Die nächsten Stationen waren dann das Festland und der Campingplatz. War ein wunderschöner aber auch anstrengender Tag. Die Berliner, die wir einige Zeit am Hacken hatten, haben wir dann nicht mehr gesehen.

Morgen geht es also erst mal in den Zoo und dann Richtung Brisbane.Es wird langsam kälter.

09.05.

Stubttuary, Coolum Beach

Nach dem aufstehen erst mal ausgiebig gefrühstückt. Dann zum Zoo Stubttuary. Endlich echte und lebende Tiere aus Australien sehen. Süße Koalabären, Dingos Emus, die wir in freier Natur schon gesehen haben, und natürlich Kägerous. Diese durften wir auch füttern. Die Krokodiele liegen so am Wasser rum, und das andere Getier kirecht und flicht so rum. Wie der Wombat, der liegt so rum. Grins.

    

Dann geht es wieder auf die Piste. Zwischenzeitlich sind wir von dem HWY 1 runter und nach Noosa Heads gefahren. Aus einem Dorf ist eine Stadt geworden. Auf einem Parkplatz, direkt am Strand, haben wir das Auto abgestellt. Ein wenig bummeln, essen und zurück zum Auto. Nachdem wir uns umgezogen hatten sind wir zum Strand. Sonne tanken. Natürlich sind wir auch ins Wasser. Der Atlantik ist schon kälter (aber noch auszuhalten) als das Riff, aber er hat schönere Wellen. Nachdem uns die Sonne getrocknet und gewärmt hat, sind wir weiter gefahren. Coolum Beach ist unser Ziel. Es liegt ca 100 km nördlich von Brisbane. Heute ist es auch nicht mehr so kalt wie gestern. Morgen fahren wir dann zu Manfred und Familie.

10.05.

Nerang

Wir sind gewohnt früh auf. Frühstück, Duschen und los. Schön gemütlich an der Küste lang fahren. Ist eine schöne Straße, die eine tolle Umgebung hat. Kurz vor Brisbane sind wir wieder auf dem HWY 1 drauf gefahren. Huiiii, eine Autobahn. Wir flitzen mit den erlaubten 110 km/h über die Piste. Auch für Trucks. Grins. Immer weiter Richtung Gold Coast. An Warner Brothers Movieworld und einem riesigen Schwimmbad vorbei. Da haben wir den HWY auch verlassen. In Nerang begann dann die Suche, klar wenn überall gebaut wird. Aber wir haben das Ziel dann gefunden. Manfred und Kaye haben sich echt gefreut. Da wurde natürlich erst mal erzählt und erzählt. Mal auf englisch, mal auf deutsch. Anstrengend für mich, dieses rum gespringe zwischen den beiden Sprachen, aber es klappt immer besser. Dann kam Olga ! Eine 79 Jährige Frau. Sie ist sowas von gut drauf, ein quirrliger, lustiger Vogel. Nachdem guten Essen und einer gemütlichen, lustigen und unterhaltsamen Runde war der Tag gegen 21 Uhr vorbei.

11.05.

Wie immer früh auf. Kaye wollte uns um sieben wecken. Aber da standen wir schon im Bad. Nach einem Kaffee sind wir dann gemeisam ins Auto und zu einem Familientreffpunkt am Meer gefahren. Dort hatten deren Kinder alles für ein Barbeque vorbereitet. Als wir eintrafen waren Heidi und Simone schon in voller Erwartung mit den Vorbereitungen fertig. Ihr Mann Kevin und der erste Sohn Ethon (von Heidi), und Troy der Mann von Simone kamen etwas später. Nach einem ausgiebigen Essen sind wir dann am Strand spaziert und haben die Sonne genossen. So feiern sie Muttertag.

    

Nachdem alles verstaut war sind wir dann gemeinsam zu Heidi, Kevin und Ethon (2 Jahre alt) gefahren. Ein schickes Haus. Der "Kaiser" des Hauses ist ein Rottweiler. Er ist echt lieb, braucht aber noch einiges an Erziehung. Wir haben dann den Weg nach drinnen vorgezogen. Das Wetter hat seine schlechte Seite aufgelegt. Was morgen anliegt wird vom Wetter abhängen. Entweder Gold Coast, Mountains oder Bummeln.

12.05.

Letzte Nacht haben Wir gut geschlafen. Um sieben Uhr morgens sind wir dann trotzdem auf. Manfred war schon wieder unterwegs und Kaye hatte schon den Staubsauger in betrieb. Nachdem wir dann gefrühstückt hatten sind Wir in die Berge gefahren. O. Ryley (O Reilie) Sea Acres Rainforest Centre.

    

Es war wirkllich Super. Kuriose Bäume, wilde Tiere und atemberaubende Ausblicke. Einen Parkour durch den Urwald konnten Wir uns nicht entgehen lassen. Eine irre Tour über Hängebrücken und Leitern hoch über dem Boden, mitten durch die Baumwipfel. Durch einen alten zerfallenen Botanischen Garten. Auf dem Rückweg haben Wir dann Wallebys (kleine Beuteltiere) gesehen. Mit dem Auto dann einen unbefestigten Weg weiter durch den Urwald. Es blieb ein urig, schauriger Eindruck von der fast unberührten Natur, dem traumhaften und geheimnisvollem Urwald. Wir halten an einem Trinkwasserstaudamm. Der ist im Sommer ein schönes Erholungsgebiet. Uns wird langsam frisch und wir fahren langsam Heim. Etwas müde und geschafft sind wir alle. Morgen wollen Wir noch bummeln und am Mittwoch geht es langsam Richtung Sydney.

    

13.05.

Wieder gut geschlafen, auf der Terasse gefrühstückt und los. Ab zum bummeln...... dachte ich !!!

Rein ins erste Einkaufszentrum, nachdem wir ne halbe Stunde gewartet hatten bis es geöffnet wurde. Aber dann .... EInkaufszentrum ist gut. Stadtzentrum ist wohl passender. Da wird mitten in der Pampa ein Einkaufszentrum aus der Erde gestampft. So in der Größe der City von Goslar. Nach einer Weile sprießen dann die Wohnsiedlungen aus dem Boden und schon ist eine neue Stadt geschaffen.

Wir suchen eine Tagesdecke, aber in der größe wie wir sie brauchen ist das schon wieder schwierig. Aber es gibt ja noch weitere Einkaufszentren....

    

Nach einer Frühstückspause sieht die Welt ganz anders aus. Nach erfolgreicher Einkaufsjagd sind wir dann zu Simon und Troy gefahren um Manfred anzuholen. Er hatte sich vor der Einkaufstour gedrückt und lieber Simon beim Autowaschen zu helfen. Das macht sie beruflich mit Ihrem Mann zusammen. Das Geschäft brummt. Ihre Tätigkeit umfasst das reinigen der Fahrzeuge von aussen und innen. Nicht wie hier in Deutschland. Dort fährt man zu den Kunden und reinigt das KFZ vor Ort. Ist praktisch für den Kunden. Er kann arbeiten , sich im Freibad aufhalten, halt andere Dinge erledigen, und wenn er zurück ist dann hat er ein sauberes Auto.

Endlich zurück haben wir gegessen und etwas Fern gesehen. Die Sendung "Wer wird Millionär" ist vom Aufbau genau so wie in Deutschland, oder unsere wie die in Australien.

Gute Nacht bis morgen zum Abschied von Kaye und Manfred.

14.05.

Frisch geduscht, gestärkt, aufgeräumt ging es nun darum das Auto fertig zu machen. Im "Frühstücksfernsehen" haben wir gesehen das Sie in Sydney abgesoffen sind. Schöne Aussichten. Die Fahrt verlief normal. Der Regen versaute die Stimmung einwenig. In Coffs Harbur sind wir etwas Spazieren gegangen. Wir sahen uns den kleinen Fischerhafen und das Geschäft auf der Rückseite der Auktionshalle. Auf der Weiterfahrt die ersten wilden Kängoroos. Und Regen.....

In Port Macquarie warfen wir dann den Anker. Ein schön gelegener Campingplatz an der Hafenbucht ist unser Ziel. Direkt an einer Flußmündung gelegen. Nachdem wir die Einkäufe erledigt haben (u.a. einen Trolli) sind wir richtig schön essen gegangen. Pencake, gaaaaaannz läckar       ;-)

Zurück in unserem "rolling home" der Regen prasselt aufs Dach, Moni rätselt sich durch ein Dickes Buch, Bryan Adams spielt im Hintergrund ein Live Konzeret (von CD) Es ist 8:20 PM und mein erstes Forsters ist auch schon leer.

Scheiß Wetter ! ! !

15.05.

Port Macquarie

Schlechte Nacht gehabt, wir haben Regen und Rücken. Wobei es mich nicht so schlimm erwischt hat. Nach einem kurzen Blick an dem Strand haben wir die Zelte abgebrochen. Regen, Regen, Regen......

Einige Abstecher von der Hauptroute hier hin und dort hin, aber das Wetter macht uns depressiv. In Nelson Bay wollten wir Delfine gucken, aber bei dem Wetter trauen wir uns nicht raus. Zurück Richtung New Castel .... NC haben wir hinter uns gelassen, Kurrikurri durchfahren nach Singleton. Alles im Regen.

Morgen soll es die "69" nach Windsor gehen, dann weiter "three Sisters" usw. Im Moment hat der Regen nachgelassen. Der erste Campingplatz war belegt, auf dem zweiten hatten wir Glück.

16.05.

Singleton

Na ja, zum schlafen war der Platz ausreichend. Nach dem Frühstück haben wir den Anker gelichtet und sin dann los geschwommen. Mehr möchte ich über das Wetter nicht sagen. Über Windsor, Richmond, Bowen (ging nicht, weil wir den Weg nicht gefunden haben; schähm!) nach Bell. Den Canyon haben wir auf einer landschaftlich schönen Straße umrundet. Gesehen haben wir leider nicht viel. Über Victoria nach Katoomba. Da hier, wie überall viel gebaut wird, um den Touristenfluß zu vereinfachen, hatten wir einige Probleme die Three Sisters zu finden.

    

Es lag am Ende dann aber nicht daran das wir den Weg nicht fanden, sondern am Nebel und dem Nieselregen der uns vermuten ließ das sie dort waren. Was wir dann auf diversen Souveniers sehen konnten war nur eine kleine Entschädigung. Am Echopoint habe wir in einem Souveniershop nach einem Regenschirm gesucht, aber für 53$ war uns das zu billig. Da haben wir uns mit Plastikponchos und diversen Andenken versorgt.

    

Über Glembrock und Campbelltown sind wir über dem dunklen HWY nach Goulburn gefahren.Goulburn ist eine Stadt im australischen Bundesstaat New South Wales und liegt etwa 100 km nördlich der australischen Hauptstadt Canberra. Sie liegt in den südlichen Tablelands auf etwa 700 m Höhe. Das übliche trara um einen Platz auf dem Campingareal zu mieten und dann zu Fuß in die City. Ein Steakhaus war unser Ziel. Gut genährt und nach ein paar Runden Kartenspielen war der Tag dann um 22:15 zu Ende.

17.05.

Goulburn

Heute ist uns aufgefallen das wir den Jetlag wohl überstanden haben. Ein bißchen spät, weil in einer Woche ist die schönste Zeit wieder vorbei. Gegen halb acht haben wir den Tisch gedeckt. Frühstück, duschen und los. Erst mal zum War Memorial auf dem Berg. Moni meinte ein Lighthous. Okay, ein Denkmal mit einem sich drehenden Licht auf dem Dach. Wie ein Tower auf einem Flughafen.

Bild:Goulburnmerino1.JPG     

Eigentlich wollten wir über HWY nach Canberra, in die Hauptstadt Australiens. Aber irgendwie haben wir nur die Nebenstrecke dort hin gefunden. Als wir dann eine lange Gefällstrecke runter fahren, ist uns eine riesigen Wasserfontäne aufgefallen. Das ist der Kaptain Cook Jet. In der Hauptstadt angekommen sind wir erst mal zum City Hill Look out"gefahren. 40 ct für ein Parkticket. Als wir es gelöst haben ist uns aufgefallen das es eigentlich nur von Montag bis Freitag gelöst werden muß. Heute ist Samstag. Wir werden es überleben. Am Lookout angekommen. Über uns die Nationalflagge, und wir sahen .... nicht viel. Alles einwenig zu gewachsen. Zurück zum Auto und weiter. Wir fahren in den Vernon Cirkel über die Commonwealth Avenue rechts an dem Kaptain Cook Jet vorbei auf einem Parkplatz am National Rose Garden. Davon gibt es zwei. Per pedes dann zum alten Regierungsgebäude Old Parliament House. Das große weiße Gebäude sticht förmlich aus der Umgebung heraus. Ein kleines Camp von "dauer Demonstranten" gegen Krieg und anderen Dingen liegt hinter dem Gebäude.

    

Mit einem Blick zum Capital Hill, unserem nächsten Ziel, bewegten wir uns langsam wieder Richtung Auto. Einige Papageien mußten wir fotografieren bevor wir die runde um das Regierungsgebäude fortsetzten. Mit dem Auto dann auf dem Capital Hill. Eine Runde gedreht, um dann einen Fotoabstecher zum Australien War Memorial zu machen. Links und rechts der Straße stehen Gedenktafeln von vergangenen Kriegen, mit den dazugehörigen Namen. Den Rückweg nach Goulburn wollten wir über die Autobahn machen, aber wir sind dann irgendwie auf unserer alten Route gelandet. Das Auto hatte wegen einer Baustelle in Sachen Sauberkeit einige Federn lassen müssen. Über dem Hume HWY Richtung Liverpool, Landsdown zu unserem Campingplatz in Bass Hill, ca 23 km südwestlich von Sydney

Morgen wieder ein Stück zurück nach Milperra um dort das Auto abzugeben. Heute haben wir 26363 km auf der Uhr. 4563 km haben wir schon abgerissen....

Jetzt noch rätseln und dann Bettzeit.

18.05.

Bass Hill / Sydney

Guten Morgen, erst mal das übliche erledigen und dann Auto aufräumen. Mein Waschversuch ist gelungen. Alles so weit verstaut, Dixi und Wasser entleert und los geht es zur letzten Tour. Das tanken ist ewas teurer hier, 91,6 ct pro Liter. Wir waren schion mal bei 86,2 ct.

Der Typ der unser "Heim" abnehmen sollte, ein Student aus Deutschland, hatte noch Kunden die Ihre Reise noch vor sich hatten. Diese ging von Sydney Richtung Norden. Nachdem wir unsere "Mobiles zu Hause" abgegeben hatten ließen wir uns für 49,80 $ von Milperra nach Sydney bringen lassen. War etwas teurer als geplant.

Eingetroffen in unserem ersten Hotel (Hollday Inn) wurden wir vertröstet, da dort erst um 14:00 Uhr eingezogen werden kann. Unser Gepäck konnten wir aber dort schon mal unter stellen. Also rein in die große Stadt. Der erste Eindruck war angenehm. Eine ruhige Stadt, angenehm ruhig. Nicht so eine Hektische und unruhige Betriebsamkeit wie in New York. Auf dem ersten Blick sind hier ziemlich viele Schlitzaugen (ist nicht negativ oder rassistisch gemeint) auf dem zweiten Blick auch.Aber sie sind, wie alle Australier, sehr freundlich. Sogar ein Chinatown gibt es hier. Nach dem Essen konnten wir dann auf unser Zimmer. Wie ich es vermutet habe war die Einrichtung einfach, aber sauber. Das Bad ist bestückt mit einer Wanne, WC und dem üblichen. Das eigentliche Zimmer hat einen Fernseher, Radiowecker, Telefon, Wasserkocher, Klimaanlage und einem gefüllten Kühlschrank.

    

19.05.

Sydney

Nach dem Autorennen haben wir lange geschlafen. Aber um Acht Uhr morgens war es dann doch von der Straße aus zu laut. Klar, wenn das Fenster offen ist. Aber auf die Klimaanlage hatten wir keine Lust. Endlich warmes und schönes Wetter. Heute waren wir nach dem Frühstückchen (Kaffee und Muffin) unterwegs. Ein Grausames unterwegs. Grausame Brühe, die sie hier Kaffee nennen. Da rollen sich einem die Fußnägel hoch.

Wir besuchten eine optische und visuelle Tour durch Australien. Die Dioramashow, ein Gang durch eine Höhle und zum Abschluß sinnliche Fahrt durch und zu den Sehenswürdichkeiten Australiens in einem 3-D Kino. Echt klasse. Dann in dem Fahrstuhl eingestiegen zum nächsten Beschuß der Sinne auf dem Sydney Tower.

    

 Starke Aussicht. Wir sahen Richtung Norden und verfolgten so weit es ging unsere Route zurück. Die blauen Berge, um uns die Große Stadt. Ganz Herrrlich. Wieder mit festen Boden unter den Füßen beschlossen wir noch die Hafenrundfahrt zu machen.

    

 Es war auch eine tolle Sache, Diese schöne Stadt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Der klasse Service an Bord bot sogar ein "frei Getränk" an. Als wir wieder an Land waren sind wir zu einem alten aber noch Seetüchtigen Segelschiff gegangen. Die Bounty.

    

Eine, nein, DIE einzige 1:1 Nachbildung des legendären Dreimasters auf dem 1789 die mehrfach verfilmte und in unzähligen Büchern erzählte Meuterei statt fand. Wir wechselten die Hafenseite und sahen uns das Wahrzeichen Sydney´s an: Sydney´s Oper.

Vom Baubeginn 1959 an zog sich der Bau, wegen Statischer Schwierigkeiten mit der Dachkonstruktion, über die geplante Eröffnung (am 26. Januar 1965, Nationalfeiertag) bis zur entgültigen Fertigstellung zum 20. Oktober 1973 hin. An diesem Tag wurde das Opernhaus offiziell von Königin Elisabeth II, dem formellen Staatsoberhaupt Australiens, seiner Bestimmung übergeben.

Ein Wunderwerk welches toll anzusehen ist. Nach einem Rundgang sind wir durch den Royal Botanic Gardens gegangen. Nach der Ankunft auf unserem Zimmer haben die Füße HUUURRRAAAAAAA gerufen.

Morgen müssen wir in ein anderes Hotel umziehen. Der traumhafte Urlaub nähert sich dem Ende.

20.05.

Nun sind wir schon umgezogen, zu Fuß. War ja nicht so weit. Aber das gleiche Spiel, vor 2 P.M. wird das Zimmer nicht frei. Aber wir sahen schon das die Ausstattung unserem vorigen Hotel gleicht. Die Stadt ruft, also hinein ins Getümmel. Ein Streifzug durch die City und Darling Harbour kamen wir zum Powerhouse. Raumanzüge, Satelliten und Dampflokomotiven - das Powerhouse Museum ist eine Spielwiese für Kinder und Erwachsene. Es ist das größte Museum der Stadt. Mir persöhnlich kam das Museum ein wenig durcheinander vor. Aber es ist sehr interessant. Nach dem Abendessen haben wir den Abend mit Billard ausklingen lassen. Die Nacht werden wir wohl wieder tief und fest schlafen.

21.05.

Nach eienem ausgedehnten Frühstück im Hotel sind wir zum / ins Sydney Aquarium gegangen.

    

Sydney Aquarium ist eines der größten Meerwasseraquarien der Welt. Der Besucher wird auf eine Reise durch acht australische Regionen mit einer riesigen Artenvielfalt von Lebewesen am und im Wasser geschickt. Vom kalten Südpazifik zum tropischen Great Barrier Reef, von den Felsenküsten zu langsam fließenden Flüssen, die sich durch die trockene Ebenen Zentralaustraliens schlängeln. Über 650 australische im Wasser lebende Tierarten sind hier zu besichtigen.

War schön anzusehen. Tunnel, diverse Becken und eine große vielfalt von Fischen, aber keine Aussenflächen. Nun haben wir uns ein Ticket für die Hoch- Schwebebahn Monorail gekauft. Die Wege haben wir nun mit dem Nahverkersmittel zurück gelegt.

Unseren letzten Abend haben wir dann gemütlich ausklingen lassen.

Unseren letzten Abend in Australien

22.05.

Nach dem Frühstück haben wir uns dann zum Charles Kingsford Smith Airport bewegt. Ein Abschied von einem Kontinent (wir haben zwar nur einen Teil gesehen, aber es waren Eindrücke... aus einer anderen Welt, von einem Urlaub der die Sinne überschlagen lässt, von Menschen die eine Art der Gelassenheit, Ausstrahlen, im allgemeinen eine andere Art des "Lebens" ohne den Europäischen hausgemachten Streß. Einfach toll. Wiederholungswert? Na klar......

    

Falls noch Fragen oder Anmerkungen auftauchen bitte nicht zögern. Es gibt noch viel mehr Fotos, aber das hätte wohl den Rahmen gesprengt. Eine    , und die Antwort kommt.

Goodbye australia and many thanks, Thomas